Lars Kuonen

20/01/2019 // Der Nachtslalom in Crans-Montana

Dieser Event war eine tolle Erfahrung - man kann sich schliesslich nicht jeden Tag bei Top-Bedingungen mit der Weltspitze messen. Die Stimmung war fantastisch. 

Die gewässerte Piste und der steile Hang der Nationale waren eine echte Herausforderung. 

Ich konnte testen, ob meine Knie auch bei so einer harten, eisigen Piste schmerzfrei bleiben. Was das eigentliche Skifahren angeht, bin ich mit mir nicht ganz zufrieden: Im ersten Lauf fuhr ich etwas zu verhalten, und im zweiten Lauf bin ich leider kurz vor dem Ziel ausgeschieden. Doch trotz allem freue ich mich, dass ich 10 Monate nach einer doppelten Kreuzbandverletzung wieder schmerzfrei Ski fahren kann.

11/01/2019 // Gute Trainings und beste Testergebnisse

Während der Feiertage begann ich in Saas-Grund mit dem Stangentraining – die Pisten und Schneeverhältnisse waren wirklich optimal. In den ersten Tagen machte ich verschiedene Fahrübungen und arbeitete mit Mini-Kippstangen, in den Tagen darauf dann mit den grossen Stangen. Zusätzlich dazu hatte ich morgens Riesenslalom- und nachmittags Slalomtraining.

Am 5. und 6. Januar konnte ich mit dem NLZ in Anzère Riesenslalom trainieren. Diese zwei Tage waren sehr gut und wichtig für mich, denn sie zeigten mir, dass meine Knie den Belastungen standhalten. Das Vertrauen ist wieder voll da.

Am Montag fanden im ALTIUS Swiss Sportmed Center die finalen Tests statt. Die Ergebnisse sind sehr gut! Mein Arzt und mein Physiotherapeut sind sehr zufrieden und zuversichtlich.

Dieses Wochenende werde ich bei den zwei SHM-Slaloms in Saas-Fee als Vorfahrer am Start stehen, um endlich wieder etwas Rennluft zu schnuppern.

Foto: GS-Tarining in Anzère

TRALALA

20/12/2018 // Auf dem Weg Richtung Comeback!

Meine Reha fand in der ALTIUS Swiss Sportmed Center in Rheinfelden statt. In den ersten 7 Monaten war ich jede Woche 4 Tage dort. Auf dem Trainingsplan standen Physiotherapie und verschiedene Konditionstrainings. 
Die enge Zusammenarbeit und das gegenseitige Vertrauen, vor allem zu meinem Betreuer Felix Zimmermann und dem Chirurgen Henning Ott, haben mir sehr geholfen. 

Momentan bin ich noch einmal pro Woche in der Klinik, ansonsten trainiere ich in Brig. Morgens bin ich meistens auf dem Schnee, nachmittags dann im Kraftraum. In der jetzigen Phase ist es für mich wichtig, viele Kilometer auf dem Schnee zu absolvieren, um das Gefühl für den Schnee und die Ski wiederzufinden. Was die Kondition betrifft, so arbeiten wir am letzten Feinschliff.

Am 7. Januar stehen dann die finalen Krafttests und Messungen auf dem Programm. Wenn alles nach Plan läuft, steht meinem Comeback im Februar nichts mehr im Weg!

19/12/2018 // Ein kleiner Rückblick auf die letzte Saison

Mit dem Ziel, den Sprung zurück in die Kader zu schaffen, startete ich gut in die Saison. Nach einem Sturz in Zinal und einem Monat Pause ging es dann allerdings recht durchzogen weiter. Am 6. März stürzte ich im Super-G auf dem Stoos so schwer, dass ich mir einen Kreuzbandriss im rechten UND linken Knie zuzog – beide Knie mussten operiert werden! Zunächst das linke und sechs Wochen später das rechte.

Seit der zweiten Operation sind mittlerweile 7,5 Monate vergangen und ich habe wieder mit dem freien Fahren angefangen. Das klappt alles soweit ganz gut. Ich habe keine Schmerzen und ein gutes Gefühl. Ich hoffe sehr, im Februar wieder ins Renngeschehen einsteigen zu können!

Petit portrait

Geb. am 8.05.1995, 83 kg, 180 cm

Ski-Club: Brigerberg

Trainingsgruppe: kein Kaderstatus

Trainer:

Beruf: KV-Lehre 2016 abgeschlossen, seitdem fahre ich Vollzeit Skirennen

Beste Resultate 2018/19: Sieg der Slalom-Gesamtwertung Südamerika Cup; 1. Rang SAC Slalom Antillanca, CHI; 1. Rang FIS-Slalom El Bolsón, ARG; 1. Rang FIS-Slalom Val d'Isère, FRA; 2. Rang SAC Slalom Cerro Catedral, ARG; 3. Rang FIS-Slalom Davos

FIS-Punkte am 1.10.2019: 22.78 Slalom (Weltnummer 100), 37.01 Riesenslalom, 61.64 Super-G

Ziele für die Saison 2019/20: Aufstieg ins B-Kader

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